DREI DEUTSCHE STEHEN IM HALBFINALE

Der 21-jährige Maximilian Marterer bleibt der Favoritenschreck beim ATP Challenger Turnier im Sportpark Büderich.Der 21-jährige Maximilian Marterer bleibt der Favoritenschreck beim ATP Challenger Turnier im Sportpark Büderich. Dank eines druckvollen und trotzdem überlegten Spieles konnte der junge Deutsche seinen zwei Jahre älteren Kontrahenten mit 3:6 6:3 6:1 in die Schranken weisen. „Ich habe wie in der ganzen Woche den Ball auch heute wieder sehr gut gespürt. Gegen Roberto muss man ganz viel Geduld haben, weil er fast jeden Ball zurückspielt. Ich denke nicht an den Turniersieg, nur von Spiel zu Spiel und werde versuchen, weiter gut zu spielen“, so Marterer beim Siegerinterview.
Dem Spanier Carballes Baena waren die Turnier und Bundesligastrapazen der letzen Wochen am Ende anzumerken. Im dritten Satz musste der Physio von der Neusser Reha Sebastian Schramm auf den Platz kommen, um ihn am rechten Schlagarm zu behandeln. Doch auch dies half nicht, nach gut zwei Stunden Spielzeit konnte Marterer seinen ersten Matchball verwandeln.

Eine Überraschung gab es im zweiten Match auf dem WBM Center Court. Dort schaltete der 20-jährige Belgier Clement Geens, den ehemaligen Weltranglisten 14. Jerzy Janowicz (POL) aus. 6:3 6:7 6:3 für Geens hieß es am Ende einer durchwachsenen Begegnung.
Spektakulär hingegen gestaltete sich die Partie zwischen dem Georgier Aleksandre Metrevelli und dem Deutschen Daniel Masur. Tolle, kämpferische Ballwechsel und spektakuläre Punkte honorierten die zahlreichen Zuschauer auf dem WSG Center Court im Sportpark Büderich. Nach fast drei Stunden Spielzeit hatte aber am Ende Masur die Nase vorn.

Das Match des Tages zwischen den beiden Deutschen Florian Mayer und Marc Sieber verlief hochklassig und ausgeglichen. Am Ende setzte sich das variable und druckvollere Match des ehemaligen Weltranglisten 18 Mayer durch. “Es war nicht so, dass ich heute der bessere Spieler war”, sagte Mayer anerkennend zur Leistung Siebers. Endergebnis: 6:4 7:5 für Mayer, der somit morgen im Halbfinale auf seinen Trainingspartner Daniel „Wally“ Masur trifft. Im anderen Halbfinale treffen der Belgier Geens und Maximilian Marterer aufeinander.