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FAVORITENERFOLGE BEIM CITTADINO CHALLENGER

In den ersten Begegnungen im Hauptfeld des Cittadino Challenger konnten sich die Favoriten durchsetzen.Favoritenerfolge beim Cittadino Challenger

In den ersten Begegnungen im Hauptfeld des Cittadino Challenger konnten sich die Favoriten durchsetzen. So siegte die Nr. 2 der Setzliste der Spanier Roberto Carballes Baena leicht und locker mit 6:0 6:2 gegen den Qualifikanten Mikhail Elgin (RUS). Souverän ebenfalls die Nr. 4 der Setzliste der Kanadier Steven Diez der dem Wild Card Inhaber Marvin Greven mit 6:1 6:2 bezwingen konnte. Außerdem siegte der Begier Geens gegen den Franzosen Jankovits in zwei Sätzen.

Etwas überraschend das Aus des amtierenden Deutschen Meisters Oscar Otte gegen Landsmann Daniel Masur. Otte wirkte müde und machte viele Fehler. „Ich war noch sehr müde von der Tennis-Bundesliga am Wochenende“, so ein enttäuschter Otte nach dem Match. Ein tolles Match lieferten sich der für Spanien startende Deutsche Nicola Kuhn und der Argentinier Juan Pablo Paz. Kuhn schaffte es den ersten Satz nach Rückstand noch zu gewinnen. Der zweite ging mit 6:2 an Paz. Nach 2,15 Stunden Spielzeit und einem hochklassigen Match mit rasanten Ballwechsel hatte der Youngster Kuhn am Ende die Nase vorn und holte sich Satz drei mit 6:3. Der von M.A.R.A. Sport-Consulting betreute Aleksendre Metrevelli (GEO) siegte in einem 3-Satz-Krimi gegen den Slowaken Gombos mit 7:6 im entscheidenden Satz.
Im Eiltempo marschierte der topgesetzte Spieler in Meerbusch durch die 1. Runde. Sein Gegner der Weissrusse Aleksandr Prudnikau hatte dem variantenreichen und druckvollen Spiel Mayers nichts entgegen zu setzen. 6:0 6:3 hieß es nach 49 Minuten Spielzeit.

Morgen beginnen die Matches um 13 Uhr. Das Match des Tages auf dem WBM Center Court ab 17.30 Uhr bestreiten Jeremy Jahn und Roberto Carballes Baena.

MARTERER UND JANOWICZ IN RUNDE 3

Ein Deutscher hat bereits den Sprung in Runde 3 beim Cittadino Challenger by wbm geschafft.Morgen das „Generationenmatch“ Mayer gegen Kuhn

Ein Deutscher hat bereits den Sprung in Runde 3 beim Cittadino Challenger by wbm geschafft. Der in der Oberhachinger Tennis Base trainierende Deutsche konnte etwas überraschend den starken Belgier Yannik Mertens in zwei Sätzen mit 6:2 6:4 bezwingen. Auch der junge Belgier Germain Geens steht im Viertelfinale. Er konnte – ebenfalls überraschend – den an Nr. 4 gesetzten Kanadier Steven Diez mit 7:6 6:4 bezwingen.

Sehr schwer tat sich auch die ehemalige Nr. 14 der Welt, der Pole Jerzy Janowicz. Janowicz gab gegen den Belgier Germaine Gigounon nach deutlich gewonnenem ersten Satz, den zweiten Satz ab. Im dritten Satz bewegte sich der 1,98m große Janowicz besser, kämpfte und gewann schließlich Satz drei nach fast zwei Stunden Spielzeit mit 6:3. Zwischenzeitlich hatte sich auch das starke deutsche Doppel Andreas Mies/Oscar Otte gegen Arends/Santillan mit 10:4 im dritten Satz durchgesetzt.
Das Match des Tages verlief vor guter Kulisse ausgeglichen und mit langen Rallyes. Der favorisierte Spanier Roberto Carballes Baena geriet dabei immer wieder in Bedrängnis. Jahn spielte druckvoller und risikoreicher. Der Mut wurde im 1. Satz belohnt belohnt, den Jahn im Tie-Break für sich entscheiden konnte. Auch der 2. Satz verlief zunächst ausgeglichen, doch Jeremy Jahn musste beim Stande von 3:3 das Match aufgrund einer Schulterverletzung aufgeben.
Das Match des Tages verlief vor guter Kulisse ausgeglichen und mit langen Rallyes. Der favorisierte Spanier Roberto Carballes Baena geriet dabei immer wieder in Bedrängnis. Jahn spielte druckvoller und risikoreicher. Der Mut wurde im 1. Satz belohnt, den Jahn im Tie-Break für sich entscheiden konnte. Auch der 2. Satz verlief zunächst ausgeglichen, doch Jeremy Jahn musste beim Stande von 3:3 das Match aufgrund einer Schulterverletzung aufgeben.

Morgen gibt es ein „Generationenmatch“ im Sportpark Büderich zu bestaunen. Dann trifft die Nr. 1 der Setzliste, der Bayreuther Flo Mayer (32), auf das neue „Wunderkind“, den 17-jährigen Nicola Kuhn. Das Spiel findet nicht vor 15.45 Uhr auf dem WBM Center Court statt. Danach gibt es das Match des Tages zwischen dem Deutschen Marc Sieber und Jordie Samper-Montana (ESP).

MASUR ALS ERSTER SPIELER IM VIERTELFINALE

Daniel Masur, 21-jähriger Deutscher, erreichte durch einen nie gefährdeten 6:2 6:1 ErfolgMayer gewinnt Generationenduell

Daniel Masur, 21-jähriger Deutscher, erreichte durch einen nie gefährdeten 6:2 6:1 Erfolg gegen den weissrussischen Doppelspezialisten Andrei Vasilevski als erster Spieler das Viertelfinale beim Cittadino Challenger by wbm. Ebenfalls in die Runde der letzten acht Akteuere spielte sich der Georgier Aleksandre Metrevelli. Sein Erfolg war hart umkämpft. Metrevelli benötigte drei Sätze, um den Japaner Akira Santillan zu bezwingen.
Das „Generationenmatch“ zwischen dem an Nr. 1 gesetzten Florian Mayer und dem erst 16-jährigen für Spanien startenden Nicola Kuhn, konnte der Ältere der beiden Kontrahenten mit 6:2 6:3 für sich entscheiden. Doch Nicola Kuhn zeigte, warum er mit seinen erst 16 Jahren bereits auf der ATP tour unterwegs ist. Auch Mayer war voll des Lobs für den jungen Spanier: „Ich habe gut gespielt und ich fand die Leistung von Nicola auch richtig gut.“
Im Match des Tages kam es dann zu einem hochklassigen und spannenden Spiel zwischen dem Spanier Jordie Samper-Montana und dem für Bremerhaven in der Tennis-Bundesliga spielenden Deutschen Marc Sieber. Rassige Grundlinienduelle prägten diese Partie, in der sich nach etwa 2,5 Stunden Spielzeit Marc Sieber als der Bessere erwies. 4:6 6:1 7:6 stand am Ende auf der großen Videowall am WBM Center Court aus der Sicht Siebers.

Am morgigen Freitag starten die Einzel um 13.15 mit der Begegnung Marterer (GER) gegen Carballes Baena (ESP). Das Match des Tage bestreiten Florian Mayer gegen Landsmann Marc Sieber ab 17.45 Uhr auf dem Center Court.

DREI DEUTSCHE STEHEN IM HALBFINALE

Der 21-jährige Maximilian Marterer bleibt der Favoritenschreck beim ATP Challenger Turnier im Sportpark Büderich.Der 21-jährige Maximilian Marterer bleibt der Favoritenschreck beim ATP Challenger Turnier im Sportpark Büderich. Dank eines druckvollen und trotzdem überlegten Spieles konnte der junge Deutsche seinen zwei Jahre älteren Kontrahenten mit 3:6 6:3 6:1 in die Schranken weisen. „Ich habe wie in der ganzen Woche den Ball auch heute wieder sehr gut gespürt. Gegen Roberto muss man ganz viel Geduld haben, weil er fast jeden Ball zurückspielt. Ich denke nicht an den Turniersieg, nur von Spiel zu Spiel und werde versuchen, weiter gut zu spielen“, so Marterer beim Siegerinterview.
Dem Spanier Carballes Baena waren die Turnier und Bundesligastrapazen der letzen Wochen am Ende anzumerken. Im dritten Satz musste der Physio von der Neusser Reha Sebastian Schramm auf den Platz kommen, um ihn am rechten Schlagarm zu behandeln. Doch auch dies half nicht, nach gut zwei Stunden Spielzeit konnte Marterer seinen ersten Matchball verwandeln.

Eine Überraschung gab es im zweiten Match auf dem WBM Center Court. Dort schaltete der 20-jährige Belgier Clement Geens, den ehemaligen Weltranglisten 14. Jerzy Janowicz (POL) aus. 6:3 6:7 6:3 für Geens hieß es am Ende einer durchwachsenen Begegnung.
Spektakulär hingegen gestaltete sich die Partie zwischen dem Georgier Aleksandre Metrevelli und dem Deutschen Daniel Masur. Tolle, kämpferische Ballwechsel und spektakuläre Punkte honorierten die zahlreichen Zuschauer auf dem WSG Center Court im Sportpark Büderich. Nach fast drei Stunden Spielzeit hatte aber am Ende Masur die Nase vorn.

Das Match des Tages zwischen den beiden Deutschen Florian Mayer und Marc Sieber verlief hochklassig und ausgeglichen. Am Ende setzte sich das variable und druckvollere Match des ehemaligen Weltranglisten 18 Mayer durch. “Es war nicht so, dass ich heute der bessere Spieler war”, sagte Mayer anerkennend zur Leistung Siebers. Endergebnis: 6:4 7:5 für Mayer, der somit morgen im Halbfinale auf seinen Trainingspartner Daniel „Wally“ Masur trifft. Im anderen Halbfinale treffen der Belgier Geens und Maximilian Marterer aufeinander.

REIN DEUTSCHES FINALE IN MEERBUSCH

Maxi Marterer stieß einen lauten Schrei heraus, als er gleich seinen 1. Matchball gegen den 20-jährigen Clement Geens aus Belgien zum 6:0 6:4 Erfolg verwandeln konnte.Maxi Marterer stieß einen lauten Schrei heraus, als er gleich seinen 1. Matchball gegen den 20-jährigen Clement Geens aus Belgien zum 6:0 6:4 Erfolg verwandeln konnte. Marterer war der klar überlegene Spieler, machte mehr Druck und direkte Punkte. Lediglich fünf Punkte gab Marterer im 1. Satz ab. „Im zweiten Satz hat Geens sein Spiel ein wenig umgestellt. Da war es für mich schwieriger. Jetzt bin ich froh, gegen einer meiner Trainingspartner und Freunde im Endspiel zu stehen. Es ist mir egal, wer von den beiden gewinnt. Ich freue mich einfach auf das Match morgen“, sagte Marterer beim anschließenden Siegerinterview.

Der Gegner des Franken Marterer, der in der Oberhachinger Tennis Base trainiert, ist ebenfalls ein dort spielender Akteur. Und dies ist kein Geringer als die Nr. 1 der Setzliste und die aktuelle Nr. 73 in der Welt, Florian Mayer. Mayer ließ beim 6:2 6:2 keine Zweifel aufkommen, wer der absolute Topfavorit auf den Titelgewinn in Meerbusch ist. „Ich habe noch keine zwei Titel auf der ATP tour hintereinander gehabt. Vielleicht ist dies morgen die Premiere“, äußerte sich Mayer im Vorfeld des Finales zuversichtlich. In der Woche zuvor hatte Mayer bereits das Challenger Turnier im tschechischen Prostejov gewinnen können.
Heute wurde auch noch der Doppel-Finalgegner der belgischen Kombination Sander Gille/Joran Vliegen gesucht. Die Kombination Mikhail Elgin (RUS)/Andrei Vasilevski (BLR) konnte durch einen sicheren 6:4 6:4 Erfolg gegen die Paarung Horansky/Jankovits ins morgige Endspiel einziehen.

MAYER TRIUMPHIERT IN MEERBUSCH

Jubelnd riss er nach seinem verwandelten Matchball die Arme Richtung des bedeckten Himmels.Jubelnd riss er nach seinem verwandelten Matchball die Arme Richtung des bedeckten Himmels. Soeben hatte Florian Mayer seinen zweiten Turniersieg auf der ATP tour hintereinander errungen. 7:6 6:2 hieß es nach 1:28 Minuten Spielzeit. „Das ist für mich etwas ganz besonderes hier zu gewinnen. Das ich mit meinen fast 33 Jahren im Spätherbst meiner Karriere es noch schaffe, zwei Turniersiege hintereinander zu erreichen, macht mich überglücklich. Da hat sich die harte Arbeit der letzten Wochen, wo ich wirklich oft genug total platt ins Bett gefallen bin, ausgezahlt“, so Mayer beim Siegerinterview mit Moderator Stefan Kaussen. Beide Kontrahenten hatten während des Matches immer wieder mit den wechselnden Bedingungen und dem böigen Wind zu kämpfen. So verlief der 1. Satz ausgeglichen. Marterer spielte auf konstant hohem Niveau, musste aber viele Bälle spielen, um den Punkt für sich zu entscheiden. „Das war total anders, als bei den Matches vorher“, so der Unterlegene. Ergo musste der Tie-Break die Entscheidung bringen, den Mayer von Beginn an offensiver gestaltete und mit 7:4 gewinnen konnte.
Im zweiten Satz war dann die Gegenwehr des 21-jährigen gebrochen. Mayer nutzte seine zweite Breakchance zum 4:2 und ließ danach nichts mehr anbrennen. „Flo ist mit dem Wind besser umgegangen als ich. Das hat es mir sehr schwer gemacht. Aber er steht nicht umsonst so weit da oben, wo ich noch hin will. Man hat heute gesehen, wie unangenehm es ist gegen ihn zu spielen. Ich kann ihm nur gratulieren“, sagte ein fairer Verlierer Maximilian Marterer, der zum ersten Mal ein Finale auf der ATP tour erreichen konnte.
Trotz des schwierigen Wetters hatten etwa 800 Zuschauer den Weg in den Sportpark Büderich gefunden und sorgten für einen gelungenen Rahmen der Veranstaltung. Turnierdirektor Marc Raffel und Franz Josef Medam von Titelsponsor Cittadino lobten die gesamte Veranstaltung und vor allem die Arbeit der Ballkinder und Linienrichter, die zum Teil aus Flüchtlingen bestanden hatten. „Das ist vielleicht ein kleiner Schritt Richtung Integration. Auf jeden Fall eine tolle Erfahrung für die Menschen“, so die beiden.
Vor dem Herreneinzel konnte sich die osteuropäische Kombination Mikhail Elgin (RUS)/Andrei Vasilevski (BLR) gegen die rein belgische Kombination Sander Gille/Joran Vliegen durchsetzen.

Siegerfoto im Einzel: v.l. Moderator Stefan Kaußen, Turnierdirektor Marc Raffel, Maximilian Marterer, Florian Mayer, Heike Reiss und Franz Josef Medam von Cittadino